Wer steht hinter Felixspin?

Terdersoft B.V. wird als Betreiber beziehungsweise Lizenzinhaber von Felixspin geführt. Für die regulatorische Bewertung ist diese Zuordnung wichtig, weil Lizenzregister häufig den Rechtsträger und nicht zwingend den sichtbaren Markennamen einer Website führen. Eine Suche nur nach “Felixspin” kann daher unvollständig sein; bei Registerprüfungen sollte auch der Betreibername berücksichtigt werden.

Für die deutsche Einordnung sind deshalb sowohl der Markenname Felixspin als auch der Betreibername Terdersoft relevant. Auf der Curaçao-Seite wiederum ist Terdersoft B.V. der relevante Rechtsträger. Diese saubere Trennung zwischen Marke und Unternehmen verhindert, dass ein fehlender Markenname im Register vorschnell als endgültige Aussage über jede Lizenzbeziehung interpretiert wird.

Welche Curaçao-Lizenz ist mit Terdersoft B.V. verknüpft?

Die Curaçao Gaming Authority weist Terdersoft B.V., Company Number 164860, unter der Lizenznummer OGL/2024/1126/0521 aus. Ein aktueller CGA-Zertifikatseintrag für eine unter diesem Betreiber geführte Domain nennt als Erteilungsdatum den 26. März 2025 und den aktuellen Status “Active”. Damit ist die Lizenznummer selbst auf Betreiber-Ebene primär belegt.

Auch Branchenquellen ordnen Felixspin Terdersoft B.V. zu. Entscheidend bleibt die präzise Aussage, dass Felixspin dem Curaçao-Lizenzrahmen von Terdersoft B.V. zugeordnet wird. Daraus folgt keine deutsche Erlaubnis und auch keine automatische Gleichsetzung mit den Schutzsystemen des deutschen regulierten Markts.

Was sagt die GGL-Whitelist?

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder veröffentlicht die amtliche Whitelist der Veranstalter und Vermittler, die über eine Erlaubnis oder Konzession nach dem Glücksspielstaatsvertrag 2021 verfügen. In der aktuellen GGL-Whitelist ist weder für “Felixspin” noch für “Terdersoft” ein Eintrag vorhanden.

Die präzise öffentliche Aussage lautet deshalb: Für Felixspin beziehungsweise Terdersoft wurde kein deutscher Erlaubniseintrag in der aktuellen GGL-Whitelist verifiziert. Das ist stärker und belastbarer als eine bloße Beobachtung, dass auf einer Casino-Website kein deutsches Siegel sichtbar ist, aber enger als ein allgemeines Urteil über jede mögliche Form der Nutzung oder Erreichbarkeit.

Warum der fehlende GGL-Eintrag für Deutschland relevant ist

Die GGL erklärt, dass öffentliche Glücksspiele in Deutschland nur mit der erforderlichen staatlichen Erlaubnis angeboten oder vermittelt werden dürfen. Für erlaubte Online-Angebote ist die Whitelist das zentrale amtliche Register. Die Behörde beschreibt außerdem Angebote, die nicht auf dieser Liste stehen, als unerlaubt im deutschen regulierten Markt.

Für Nutzer in Deutschland gilt daher: Eine Curaçao-Lizenz ersetzt keinen deutschen Whitelist-Eintrag. Wer speziell fragt, ob eine deutsche Erlaubnis verifiziert ist, erhält hier eine klare Antwort: nein. Diese Aussage sollte nicht durch Formulierungen wie “international lizenziert, also in Deutschland legal” verwässert werden.

Warum der Registerstatus nichts über die technische Erreichbarkeit beweist

Regulatorischer Status und operative Annahme sind unterschiedliche Dimensionen. Die GGL-Whitelist beantwortet die Frage nach einer deutschen Erlaubnis. Sie beantwortet nicht technisch, ob eine bestimmte ausländische Website einen Registrierungsversuch aus Deutschland ermöglicht, welche Zahlungsmittel im Konto erscheinen oder ob eine IP-Adresse blockiert wird.

In den aktuell sichtbaren Felixspin Terms wird Deutschland außerdem nicht in den ausdrücklich aufgelisteten Restricted Countries genannt. Das ist ein eigener Fakt über die veröffentlichten Felixspin-Regeln. Er hebt den fehlenden deutschen Erlaubniseintrag nicht auf, darf aber auch nicht ignoriert werden. Das Ergebnis ist keine bequeme Ja-Nein-Aussage, sondern eine präzise Zweiteilung: keine verifizierte deutsche GGL-Erlaubnis, gleichzeitig keine explizite Nennung Deutschlands in der sichtbaren Felixspin-Sperrliste.

Was bedeutet “Curaçao-lizenziert” für die Seriositätsfrage?

Eine Lizenzinformation ist ein überprüfbarer Unternehmens- und Aufsichtsfakt, aber kein vollständiges Qualitätsurteil. Sie beantwortet, welcher Rechtsträger unter welchem Lizenzrahmen geführt wird. Sie beantwortet nicht automatisch, wie schnell einzelne Auszahlungen erfolgen, wie gut der Support reagiert oder ob jede Bonusbedingung verbraucherfreundlich ist.

Der Lizenzstatus sollte nicht als Ersatz für die Bewertung einzelner Produktmerkmale dienen. Bei Zahlungen zählen vor allem verfügbare Methoden und Abläufe, bei Konto und Spielerschutz die praktische Kontonutzung und Schutzfunktionen. Auch der Lizenzkontext allein sagt nichts darüber aus, ob eine konkrete Promotion für einen Nutzer attraktiv ist.

GGL, OASIS und LUGAS: was im deutschen Markt zusammengehört

Im deutschen regulierten Online-Glücksspielmarkt gehören neben der Erlaubnis weitere Aufsichtssysteme zum gesetzlichen Rahmen. Die GGL beschreibt LUGAS als länderübergreifendes Glücksspielaufsichtssystem. Dazu gehören unter anderem eine anbieterübergreifende Limitdatei und eine Aktivitätsdatei, die paralleles Spielen bei mehreren Anbietern verhindern soll.

OASIS ist das bundesweite Spielersperrsystem. Über den Abgleich sollen gesperrte Personen von der Teilnahme an angeschlossenen Glücksspielangeboten ausgeschlossen werden. Diese Systeme sind wichtige Merkmale des regulierten deutschen Markts. Aus den vorliegenden Angaben ergibt sich jedoch keine Grundlage, Felixspin selbst eine OASIS- oder LUGAS-Anbindung zuzuschreiben. Eine solche Behauptung würde einen deutschen Regulierungsstatus voraussetzen, der gerade nicht in der Whitelist verifiziert wurde.

Felixspin-eigene Spielerschutzfunktionen sind davon getrennt

Felixspin beschreibt in seinen eigenen Policies interne Werkzeuge wie Einzahlungslimits, Einsatzlimits und Selbstausschluss. Diese Funktionen können auf Produktebene relevant sein, dürfen aber nicht mit OASIS oder LUGAS gleichgesetzt werden. Ein internes Limit ist ein Merkmal des Kontos; eine Anbindung an ein staatliches Aufsichtssystem ist eine regulatorische Eigenschaft.

Diese Unterscheidung ist für Leser in Deutschland besonders wichtig, weil ähnliche Begriffe leicht denselben Eindruck erzeugen. Ein Casino kann eigene Limits anbieten, ohne Teil des deutschen anbieterübergreifenden Limit- oder Sperrsystems zu sein. Deshalb sollten Aussagen jeweils auf den konkret passenden regulatorischen oder produktbezogenen Angaben beruhen.

Was sagt Felixspin selbst zu eingeschränkten Ländern?

Die aktuell sichtbaren Terms führen mehrere Länder und Territorien ausdrücklich als Restricted Countries auf. Dazu gehören unter anderem die USA, das Vereinigte Königreich, Frankreich, die Niederlande, Israel sowie weitere Länder in separaten Restriktionslisten. Deutschland wird in diesen sichtbaren Listen derzeit nicht genannt.

Das ist keine Bestätigung einer deutschen Lizenz. Es bedeutet lediglich, dass die von Felixspin veröffentlichte allgemeine Sperrliste Deutschland aktuell nicht ausdrücklich aufführt. Wer diese Information mit dem GGL-Status verwechselt, vermischt Betreiberregeln mit deutschem Aufsichtsrecht. Beide Fakten bleiben nebeneinander bestehen.

Wie lässt sich der Deutschland-Status in drei Ebenen lesen?

EbeneAktueller BefundWas daraus folgt
Betreiber und CuraçaoTerdersoft B.V., OGL/2024/1126/0521, CGA-Status aktiv auf Betreiber-EbeneVerifizierte ausländische Lizenzinformation, keine deutsche Erlaubnis
Deutsches RegisterKein Treffer für Felixspin oder Terdersoft in der GGL-Whitelist vom 14.08.2026Keine deutsche Erlaubnis verifiziert
Felixspin Restricted CountriesDeutschland wird in der sichtbaren Liste nicht genanntKein offizieller allgemeiner Deutschland-Ausschluss aus dieser Liste ableitbar

Diese Drei-Ebenen-Lesart ist informativer als ein einzelnes Ampelwort. Sie zeigt, welche Aussage aus welcher Quelle stammt und wo die Grenzen der Schlussfolgerung liegen.

Ist Felixspin “seriös”?

“Seriös” ist kein Registerstatus, sondern ein Sammelbegriff. Für eine belastbare Einordnung sollte er in prüfbare Teilfragen zerlegt werden: Ist der Betreiber identifizierbar? Gibt es eine verifizierbare Lizenznummer? Welche Aufsicht gilt? Gibt es eine deutsche Erlaubnis? Sind Zahlungs- und KYC-Regeln öffentlich beschrieben? Wie werden Beschwerden und Nutzerberichte eingeordnet?

Bei Felixspin lassen sich Betreiber und Curaçao-Lizenznummer nachvollziehen. Gleichzeitig wurde kein deutscher GGL-Eintrag verifiziert. Diese Kombination sollte weder schöngeredet noch dramatisiert werden. Die seriöseste Darstellung ist die genaue Darstellung der Fakten und ihrer Reichweite.

Welche Rolle spielen Nutzererfahrungen und Beschwerden?

Beschwerden können Hinweise auf praktische Probleme liefern, ersetzen aber keine amtliche Registerinformation. Umgekehrt sagt eine Lizenz allein wenig darüber aus, wie einzelne Support- oder Auszahlungssituationen tatsächlich verlaufen. Für die Einordnung sind deshalb sowohl amtliche Registerdaten als auch konkrete Nutzererfahrungen relevant, ohne dass das eine das andere ersetzt.

Die Felixspin Erfahrungen ergänzen diese Registerdaten um konkrete Bewertungen und wiederkehrende Beschwerdemuster.

Werbung und deutscher Regulierungskontext

Die GGL weist darauf hin, dass Werbung für unerlaubtes Glücksspiel in Deutschland untersagt ist. Dieser Punkt betrifft den Markt- und Werberahmen und ist nicht mit der Frage zu verwechseln, ob eine konkrete Bonusaktion technisch sichtbar ist. Ein ausländischer Lizenzstatus macht eine Promotion daher nicht automatisch in Deutschland zulässig.

Auch hier sollten Bonusumfang, Zahlungsmethoden und Spieleangebot getrennt vom deutschen Erlaubnisstatus betrachtet werden.

Praktische Prüfschritte für Leser in Deutschland

  1. GGL-Whitelist öffnen: Nach Markenname und Betreiber suchen und auf das Aktualisierungsdatum achten.
  2. Betreiber identifizieren: Lizenzregister können den Rechtsträger statt der Marke führen.
  3. Lizenznummer abgleichen: Nummer und Betreiber müssen zusammenpassen.
  4. Jurisdiktion nicht verwechseln: Eine Curaçao-Lizenz ist keine deutsche GGL-Erlaubnis.
  5. Produktmerkmale separat prüfen: Zahlungen, KYC, Bonus und Spiele nicht aus der Lizenz ableiten.
  6. Aktuelle Terms lesen: Restricted Countries und Nutzungsbedingungen können sich ändern.

Diese Trennung reduziert das Risiko, sich auf ein veraltetes Bewertungslabel oder ein einzelnes Werbeversprechen zu verlassen.

Was sich nach Veröffentlichung ändern kann

Regulatorische Register und Betreiberbedingungen sind dynamische Quellen. Die GGL aktualisiert ihre Whitelist mindestens monatlich und bei Bedarf anlassbezogen. Auch Felixspin kann Terms oder Länderlisten ändern. Die Angaben entsprechen dem Informationsstand vom 29. August 2026. Da Register und Betreiberbedingungen dynamisch sind, sollten sie vor einer Entscheidung erneut geprüft werden.

Bei einer späteren Nutzung sollte deshalb besonders der Whitelist-Check wiederholt werden. Ein künftiger Eintrag oder eine geänderte Betreiberstruktur würde die regulatorische Einordnung verändern. Produktfakten wie Spielangebot oder Support wären davon nicht automatisch betroffen und müssten jeweils separat geprüft werden.

Warum beide Registerbefunde gleichzeitig richtig sein können

Dass Terdersoft B.V. unter einer aktiven Curaçao-Lizenz geführt wird und gleichzeitig kein deutscher GGL-Eintrag für Felixspin oder Terdersoft gefunden wird, ist kein Widerspruch. Register gelten immer innerhalb ihres jeweiligen Rechts- und Aufsichtsrahmens. Die CGA beantwortet, ob der Betreiber unter der Curaçao-Regulierung lizenziert ist. Die deutsche Whitelist beantwortet, ob eine Erlaubnis oder Konzession nach dem deutschen Glücksspielstaatsvertrag verzeichnet ist.

Für Leser ist diese Trennung besonders wichtig, weil Casino-Reviews häufig nur das Wort “lizenziert” verwenden. Ohne Jurisdiktion bleibt eine solche Aussage unvollständig. Eine ausländische Lizenz kann real und aktuell sein, ohne eine deutsche Erlaubnis zu ersetzen. Umgekehrt ist das Fehlen in der deutschen Whitelist keine Aussage darüber, ob die ausländische Lizenz existiert. Für eine eindeutige Einordnung müssen Betreiber, Lizenznummer, zuständige Behörde und deutscher Registerstatus getrennt betrachtet werden.

Der gleiche Grundsatz gilt für Verbraucherschutzsysteme. Aus einer CGA-Lizenz darf nicht auf OASIS, LUGAS oder deutsche Streitbeilegungsmechanismen geschlossen werden. Solche Merkmale müssten eigenständig belegt sein. Für Felixspin ist eine solche deutsche Systemzugehörigkeit nicht belegt.

Fazit zur Felixspin Lizenz

Die belastbare Kurzfassung lautet: Terdersoft B.V. ist mit der Curaçao-Gaming-Authority-Lizenz OGL/2024/1126/0521 verbunden, die auf Betreiber-Ebene aktuell als aktiv ausgewiesen wird. Für Felixspin beziehungsweise Terdersoft wurde in der amtlichen deutschen GGL-Whitelist kein Erlaubniseintrag gefunden. Deutschland steht zugleich nicht in der aktuell sichtbaren allgemeinen Restricted-Countries-Liste der Felixspin Terms.

Diese drei Fakten sollten getrennt bleiben. Sie erlauben eine präzise regulatorische Einordnung, ohne aus einer ausländischen Lizenz eine deutsche Erlaubnis abzuleiten oder aus dem fehlenden deutschen Registereintrag technische Nichtannahme zu erfinden. Im Felixspin Test lässt sich dieser regulatorische Punkt anschließend gemeinsam mit den praktischen Produkteigenschaften abwägen.

Häufige Fragen zur Felixspin Lizenz

Hat Felixspin eine deutsche GGL-Lizenz?

Für Felixspin beziehungsweise Terdersoft wurde in der aktuellen GGL-Whitelist kein deutscher Erlaubniseintrag verifiziert.

Welche Curaçao-Lizenz ist mit Felixspin verbunden?

Terdersoft B.V. wird unter OGL/2024/1126/0521 geführt. Die CGA weist diese Lizenz auf Betreiber-Ebene aktuell als aktiv aus.

Ist eine Curaçao-Lizenz dasselbe wie eine deutsche Erlaubnis?

Nein. Es handelt sich um unterschiedliche Jurisdiktionen und Aufsichtssysteme. Für Deutschland ist die amtliche GGL-Whitelist der zentrale Erlaubnisnachweis.

Ist Felixspin an OASIS oder LUGAS angeschlossen?

Eine solche Felixspin-spezifische Anbindung ist in den vorliegenden Angaben nicht bestätigt.

Bedeutet der fehlende GGL-Eintrag, dass Felixspin Deutschland technisch sperrt?

Nein. Der Registerstatus belegt die fehlende verifizierte deutsche Erlaubnis, nicht automatisch eine technische Sperre. Deutschland wird in der aktuell sichtbaren Felixspin-Restricted-Countries-Liste nicht ausdrücklich genannt.